ICPC-2-Codierung

Der Wert der FIRE-Daten kann massgeblich durch die Codierung nach der ICPC-2-Klassifikation erhöht werden. Durch die Codierung können Medikamentendaten, Vital- und Laborwerte in den medizinischen Kontext gesetzt werden. Alle elektronischen Krankengeschichten, die einen FIRE-Export ermöglichen, stellen auch die Möglichkeit zur ICPC-2-Codierung bereit. Eine Codierung ist jedoch keine Voraussetzung, um am FIRE-Projekt teilzunehmen.

Konsultationen abbilden

Die ICPC-2-Klassifikation wurde von der WONCA speziell für die Erfordernisse der Hausarztmedizin entwickelt. Im Gegensatz zur ICD-10-Klassfikation können damit nicht nur Diagnosen, sondern auch Beratungsanlässe und Symptome erfasst werden, die nicht innerhalb einer einzigen Konsultation mit einer detaillierten Diagnose klassifiziert werden. Da diese Situation in der Hausarztpraxis alltäglich ist, stellt die ICPC-2-Klassifikation die ideale Grundlage zur Abbildung der hausärztlichen Arbeit dar.

  • Eine Webseite mit allen ICPC-2-Codes finden Sie hier.
  • Die komplette Liste der ICPC-2-Codes zum Herunterladen.

Schulung: Online-Tutorial

Das Institut für Hausarztmedizin der Universität Zürich bietet ein Online-Tutorial für die ICPC-2-Codierung an. Dieses Tutorial vermittelt den praktischen und rationalen Umgang mit der Klassifikation, damit während des Praxisalltags die Codierung keinen wesentlichen Mehraufwand generiert.
FIRE-Teilnehmende könne den Zugang zum Online-Tutorial
 unter fire@usz.ch beantragen.