Hausarztmedizin an der Universität Zürich

Das Institut hat die Aufgabe, die Studierenden an der medizinischen Fakultät mit der Arbeit und den Aufgaben des Hausarztes, der Hausärztin vertraut zu machen. In der Forschung werden innovative Ansätze in Diagnostik und Therapie untersucht, die darauf abzielen, die Lebensquantität und Lebensqualität von Patienten in der Grundversorgung zu verbessern.

Copyright UniversitätsSpital Zürich, Foto IMO

Obsan Bulletin 3/2016: Ärztliche Grundversorgerinnen und Grundversorger ‒ berufliche Vor- und Nachteile

Die Autoren Clémence Merçay und Paul Camenzind

geben  einen Überblick zu den Gründen beruflicher Zufriedenheit bzw. Unzufriedenheit der ärztlichen Grundversorgerinnen und -versorger innerhalb der Schweiz und im internationalen Vergleich. Insbesondere werden Aspekte wie Dauer der Konsultationen, Einkommensniveau oder für administrative Aufgaben benötigte Arbeitszeit berücksichtigt. Die präsentierten Ergebnisse stammen aus Obsan Dossier 50, welches alle Themen der internationalen gesundheitspolitischen Erhebung 2015 des Commonwealth Fund ausweist.

Bulletin 3/2016_ deutsch (PDF, 648 KB) ;  Bulletin 3/2016 _ französisch (PDF, 710 KB)

Symposium: Das elektronische Patientendossier und seine Anwendung: Was verändert sich im Alltag?

Im kommenden Jahr tritt das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) und das entsprechende Ausführungsrecht in Kraft.

Am Symposium

Dienstag, 6. Dezember 2016
9.00 – 12.50 Uhr
Hauptsitz der Schweizerischen Post, Wankdorfallee 4, Bern

informiert Public Health Schweiz über den aktuellen Stand der Umsetzung mit Fokus auf die öffentliche Gesundheit und bietet eine Plattform für Austausch und Networking zum Thema elektronisches Patientendossier.

Programm und Anmeldung (PDF, 625 KB)

 

Ausschreibung Studentenprojekt 2017

40. Ärztekongress Arosa  vom   23. - 25. März 2017

Das Studentenprojekt im Rahmen vom Ärztekongress Arosa hat sich inzwischen fest etabliert. Organisiert wird das Projekt vom Verein Ärztekongress Arosa zusammen mit der Firma Mepha Pharma AG. Es werden wiederum 36 im Studium fortgeschrittene Medizinstudierende nach Arosa eingeladen und durch erfahrene Hausärztinnen und Hausärzte als Tutoren betreut. Das Projekt soll Studierende für die Hausarztmedizin sensibilisieren und insbesondere den Unterschied zur universitären Spezialistenausbildung aufzeigen.

Ausschreibung Assistenzarzt- / Studentenprojekt 2017 (PDF, 488 KB)
 

 

Forschungspreis gewonnen

An der Jahresversammlung der schweizerischen Fachärztegesellschaft für Pneumologie (SGP) wurden am 16. Juni 2016 in Lausanne Preise für die besten Abstracts vergeben. Die Auswahl erfolgte durch die wissenschaftliche Kommission der SGP.

Der erste Preis ging an die Forschungsarbeit:

Effectiveness of the “Living well with COPD” intervention on coping, smoking behavior and exacerbations in patients from Swiss Primary care: A non-randomized controlled study  

Claudia Steurer-Stey, Kaba Dalla Lana, Julia Braun, Violeta Gaveikaite , Oliver Senn und Milo Puhan Institut für Hausarztmedizin , mediX Gruppenpraxis und Institut für Epidemiologie, Biostatistik  und Prävention.

In dieser prospektiv kontrollierten Studie konnten die Autoren bis über 2 Jahre nach der Intervention nachweisen, dass das in die Hausarztpraxis implementierte, Selbstmangement fördernde Schulungsprogramm  “Besser leben mit COPD“  zu:

Signifikant besserem Coping  mit der Krankheit führt

Die geschulten COPD Patienten signifikant weniger Exazerbationen mit Notfallkonsultationen und Hospitalisationen aufweisen und

Signifikant weniger Rauchen!

Prämiertes Poster (PDF, 232 KB)

Dr. Google hat Angst – warum das Internet Hausärzte nicht ersetzt

Die populärste Suchmaschine der Welt will einen neuen Service lancieren, und aufgrund der Suchanfragen ihrer Nutzer Diagnosen stellen. Wer Symptome googelt, soll Informationen zu Krankheiten erhalten, die für die Symptome verantwortlich sein können. Werden Hausärzte dadurch arbeitslos?

Das SRF 2 Kulturradio hat dieser Frage am Dienstag, 21. Juni einen Beitrag gewidmet und dafür Dr. med. Sima Djalali vom Institut für Hausarztmedizin interviewt.

Link zum Podcast: http://www.srf.ch/sendungen/kultur-kompakt/zum-tod-der-feministin-und-autorin-benoite-groult (Interview ab Minute 14:41 der Sendung)

Habilitation von Dr. Philip Bruggmann

Die Universität Zürich hat Dr. Philip Bruggmann im Februar 2016 die Venia legendi verliehen und ihm damit den Titel „Privatdozent“ erteilt.  Philip Bruggmann kam 1971 in Langenthal zur Welt und hat an der Universität Zürich Medizin studiert. Gemeinsam mit Prof. Dr. Oliver Senn ging er den Bedürfnissen von Suchtkranken im hausärztlichen Setting in zahlreichen Forschungsprojekten nach. Seit 2003 leitet er zudem den allgemeininternistischen Bereich der Arud Zentren für Suchtmedizin und baute dort die Versorgung der häufig multimorbiden Klientel schrittweise nach den Ansätzen des chronic care managements aus. Wir gratulieren ganz herzlich!

Profitieren Sie von Ihrer elektronischen Krankengeschichte

Lernen Sie das FIRE-Projekt kennen!

Am 21. April 2016 um 16 Uhr stellen wir im Aula Schul A16 das FIRE-Projekt vor.

An diesem Projekt beteiligen sich seit 2009 zahlreiche Hausärztinnen und Hausärzte in der ganzen Schweiz und liefern einen wertvollen Beitrag für die Forschung.- einfach in dem sie eine elektronische Krankengeschichte benutzen.

Lernen Sie die Teilnehmer kennen, erhalten Sie Einblick in die spannenden Studienergebnisse, die wir aus den Daten gewinnen konnten, und informieren Sie sich ganz zwanglos über die Möglichkeit am Projekt teilzunehmen. Wir freuen uns auf Sie!

Details zum Programm finden Sie hier (PDF, 55 KB).

 

Servier Preis für die Verbesserung der Hypertoniebehandlung 2015 für „CoCo“
Der (geteilte) Servier Forschungspreis 2015 der Schweizerischen Hypertoniegesellschaft geht an das Forscherteam um PD Dr Corinne Chmiel. Ausgezeichnet wurde dabei ihre Forschungsarbeit zur Hypertonieeinstellung in der Praxis. In einer randomisierten Studie zeigte sich dabei ein farbcodierter Blutdruckpass gegenüber einem normalen Blutdruckpass überlegen:
CoCo trial: Color-coded blood pressure Control, a randomized controlled study.
Chmiel C, Senn O, Rosemann T, Del Prete V, Steurer-Stey C
Patient Prefer Adherence. 2014 Oct 16;8:1383-92

 

Ein Plädoyer für eine humane Medizin

In einem Gastbeitrag in der NZZ am Sonntag plädiert Prof. Rosemann für mehr Humanität und weniger Ökonomie in der Medizin. Dies sollte bei der Sprache anfangen: Ärzte behandeln Patienten und keine Kunden oder Klienten.

NZZ 2015-10-18 Der externe Standpunkt (PDF, 390 KB)

Plattform myAIM

Die Plattform www.my-aim.ch, die von einer Gruppe junger Assistenz-, Ober- und Hausärzte gemeinsam mit den Fachgesellschaften betreut wird, bietet umfassende Informationen zu verschiedensten Aspekten der Weiterbildung in Allgemeiner Innerer Medizin an – und dies in drei Sprachen.
Damit soll den angehenden Hausärzten die Organisation der Weiterbildung vereinfacht werden, aber auch Ärzte, deren Weiterbildung bereits abgeschlossen ist, sind herzlich eingeladen, diese zu besuchen.
Neu finden Sie auf www.my-aim.ch auch Jobangebote wie Praxisassistenzstellen dank der Zusammenarbeit mit Jobmed von Mediservice VSAO.
Als weitere Neuheit können Veranstalter von Weiter- und Fortbildungen unter Events ihr Angebot aufschalten und die Besucher von myAIM werden die Events künftig personalisiert per Email erhalten können.

Habilitation von Dr. Ryan Tandjung

Die Universität Zürich hat Dr. Ryan Tandjung im August 2015 die Venia legendi verliehen. Ryan Tandjung, geboren in Aarau, arbeitet seit 2007 im USZ und forscht seit 2011 am Institut für Hausarztmedizin. Neben seiner umfangreichen Forschungstätigkeit koordiniert er am Institut das Curriculums- und Praxisassistenzprogramm, da ihm insbesondere die Nachwuchsförderung sehr am Herzen liegt. Er vertritt zudem den VSAO im SIWF. Dr. Tandjung hat bereits 2013 einen Ruf auf den Lehrstuhl für Hausarztmedizin erhalten, allerdings insbesondere aufgrund besserer Forschungsperspektiven am IHAMZ abgelehnt.
Wir gratulieren ganz herzlich!

Newsletter Hausärzte Zürich

Der Newsletter von Hausärzte Zürich ist hier verfügbar:

Infoletter Juli 2015 (PDF, 554 KB)

Infoletter Dezember 2015 (PDF, 833 KB)

Swiss Family Docs Kongress 2015 an der BERNEXPO am 27. / 28. August 2015

«Kernkompetenzen von A-Z» heisst es, wenn die SwissFamilyDocs Conference am 27. und 28. August 2015 in der BERNEXPO durchgeführt wird.
Die Organisatoren freuen sich über die Teilnahme.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://de.swissfamilydocs.ch/2015

Habilitation von Frau Dr. Corinne Chmiel

Die Medizinische Fakultät der Universität Zürich hat Frau Dr. med. Corinne Chmiel im Juni 2015 die Venia legendi verliehen und sie zur Privatdozentin ernannt. Frau Dr. Chmiel ist 1979 in Los Angeles (CA) geboren, sie ist Bürgerin von Zürich. Sie hat in Zürich Medizin studiert und ihre klinische Weiterbildung am USZ, Spital Lachen und einer Zürcher Hausarztpraxis absolviert. Wir freuen uns, eine derart engagierte und junge wissenschaftliche Mitarbeiterin im Team zu haben und gratulieren Frau Dr. Chmiel zur wissenschaftlichen Ehre.

Bessere Entschädigung für das Einzeltutoriat

+60: Das Dekanat bewilligt im Rahmen der Erhöhung der Studienplätze ab Frühlingssemester 2016 eine Anhebung der Entschädigung für das Einzeltutoriat von 500.- CHF auf 800.- CHF ! Gleichzeitig erhalten alle aktiven Lehrärzte einen online-Zugang zur Bibliothek.
Wir hoffen so, Euch weiterhin zu motivieren, möglichst regelmässig ein Einzeltutoriat in Euren Praxen durchzuführen.
Gleichzeitig bitten wir Euch, interessierte Kolleginnen und Kollegen zu motivieren, sich ebenfalls als Lehrärzte zu Verfügung zu stellen.
Anmeldung bitte an brigit.soom@usz.ch.

 

Nationaler Gesundheitsbericht

Das Institut für Hausarztmedizin hatte die Ehre das OBSAN Dossier 45 zum Thema „Neue Versorgungsmodelle für chronisch Kranke“ zu erstellen. Dieses Dossier ist auch Grundlage des Nationalen Gesundheitsberichtes 2015, der am 20. August 2015 im Rahmen eines Symposiums in Bern vorgestellt wird.
Programm und Anmeldung finden Sie hier http://www.obsan.admin.ch/bfs/obsan/de/index/01.html

Seminar zum Thema: "Wie Patienten die Medizin verändern"

Am 29. April 2015 fand in Zürich ein von der SAMW, interpharma, Swiss clinical trial organisation und patient included ausgetragenes Seminar zum Thema:“ wie Patienten die Medizin verändern“ statt. Internationale und nationale Referenten haben dabei die Rolle der Patienten in Forschung und in der Versorgung sowie die Herausforderungen aufgezeigt und diskutiert. Lesen Sie dazu auch ein Interview mit Prof. Claudia Steurer-Stey , Leiterin Chronic Care des IHAM: Interview vom 8.5.2015

Programm (PDF, 151 KB)

Am 20. Mai 2015 geht myAIM online

Auf www.my-aim.ch entsteht eine Webseite für Assistenzärztinnen und -ärzte in Weiterbildung zum Facharzt Allgemeine Innere Medizin (AIM). Sie finden dort übersichtlich, verständlich und aktualisiert Informationen zum Weiterbildungsprogramm, Prüfung, Karriere als Hausarzt oder Spitalinternist, Stellen, Events und vieles mehr.

Studie zeigt: zu schnell in den Herzkatheter

Eine aktuelle Studie des Instituts für Hausarztmedizin, die in Zusammenarbeit mit der Abteilung Gesundheitswissenschaften der Helsana AG enstand, zeigt eine deutliche Überversorgung mit Herzkatheteruntersuchungen in der Schweiz auf. Insbesondere zeigte sich, dass etwa 34% der Patienten ohne ausreichende Vordiagnostik, wie beispielsweise eine Fahrradergometrie, direkt zu einer Herzkatheteruntersuchung zugewiesen wurden. Die Ausschöpfung aller nichtinvasiven Verfahren könnte helfen, Kosten zu reduzieren und vor allem Komplikationen für die Patienten zu vermeiden.
Die Studie finden sie hier: Studie
Den Artikel aus dem Tagesanzeiger hier: Artikel im Tagesanzeiger
Den Artikel aus der NZZ hier: Artikel in der NZZ
Den Fernsehbeitrag im SRF sehen sie hier: Fernsehbeitrag im SRF
Den Beitrag in 20minuten hier: Beitrag in 20minuten
Den Beitrag in der Sonntagszeitung vom 5. April 2015 hier:

Zu viele Eingriffe am Herz (PDF, 689 KB)

Anfrage der SVP:

Antwort des Bundesrates (PDF, 883 KB)

Ernennung zur Titularprofessorin von PD Dr. med. Claudia Steurer-Stey

Das Institut freut sich über den weiteren „Nachwuchs“ an Professoren.
Frau PD Dr. med. Claudia Steurer-Stey wurde am 3.2.2015 von der Universität Zürich zur Titularprofessorin ernannt.
Frau Prof. Steurer-Stey ist verheiratet und praktiziert als Pneumologin und Internistin in der MediX Gruppen Praxis und in der Praxis Medizin im Schauspielhaus (MediS) in Zürich.

Zwei neue Professoren am IHAMZ (PDF, 73 KB)

www.medis-zuerich.ch

PD Dr. Oliver Senn MPH zum Professor berufen

Das Team des Instituts für Hausarztmedizin freut sich sehr über die Berufung von PD Dr. med. Oliver Senn zum Assistenzprofessor für Versorgungsforschung in der Hausarztmedizin durch die Universitätsleitung am 26.1.2015. Mit der Schaffung der Professur würdigt die Universität die Leistung des Instituts, mit der Wahl von PD Dr. med. Oliver Senn dessen herausragende Forschungsleistung. Diese reflektiert sich in über 90 wissenschaftlichen Artikeln, die der 1970 in Luzern geborene Facharzt für Innere Medizin in den letzten Jahren publiziert hat, darunter in den hochrangigsten Journals, wie etwa dem New England Journal of Medicine, Diabetes Care, Haematologica und Chest. Daneben ist Prof. Senn unverändert auch praktisch tätig und kennt die Herausforderungen des klinischen Alltags als Grundversorger:

Zwei neue Professoren am IHAMZ (PDF, 73 KB)

www.medis-zuerich.ch

Praxisgemeinschaft Altstetten gewinnt den 1. Preis

Die Arbeit des Institutes wäre ohne motivierte Kollegen, die sich in der Forschung wie auch in der studentischen Lehre engagieren, nur schwerlich möglich. Daher wurde ein Preis für die engagierteste Lehr- und Forschungspraxis, dotiert mit CHF 500.- ausgeschrieben. Im Jahr 2014 holte sich die Praxisgemeinschaft Altstetten, Drs. Christen, Dallafior, Glarner und Simic diesen Preis als engagierteste Hausarztpraxis. Link zur Praxis: www.pg-altstetten.ch

Prof. Rosemann bei der Preisübergabe an die Doktores, es fehlt Dr. Glarner

Wenn zu viel Medizin krank macht: - 3sat Wissenschaftsmagazin nano

Das renommierte Wissenschaftsmagazin „nano“ (3sat) strahlte am 16.12.2014 eine Sendung zur Überdiagnostik in der Medizin aus. Nur langsam sickert die Erkenntnis durch, dass mehr Medizin nicht immer zum Nutzen der Patienten ist, sondern moderne Diagnostika und Therapien adäquat eingesetzt werden müssen. Initiativen aus den USA, wie „smarter medicine, choosing wisely“ und „less is more“ finden so den Weg auch in europäische Gesundheitssysteme.
Die Sendung kann unter http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=48390 aufgerufen werden.

Prof. Thomas Rosemann nimmt Stellung zu „smarter medicine“

News

  • Im kommenden Jahr tritt das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) und das entsprechende Ausführungsrecht in Kraft.

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  • Die Autoren Clémence Merçay und Paul Camenzind

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