Forschung
Unsere Forschung zur komplementären und integrativen Gesundheit hat einen Schwerpunkt auf Digital Health.
Wir bearbeiten Fragestellungen zu komplementären und integrativen Therapien in unterschiedlichen Phasen des Forschungszyklus. Dafür nutzen wir Methoden aus der Klinischen Forschung, Implementation Science und Evidenzsynthese. Unser Forschungsschwerpunkt liegt auf nicht-pharmakologischen Verfahren, die sowohl ein präventives und/oder therapeutisches Potenzial bieten. Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei die sogenannte Mind Body Medicine, die gezielt das Zusammenspiel von Psyche und Körper adressiert. Vor allem im Kontext der Integrativen Onkologie evaluieren wir das Potential ausgewählter Mind Body Medicine Interventionen. Darüber hinaus untersuchen wir, wie sich diese Verfahren sicher und wirksam in bestehende Versorgungssysteme integrieren lassen.
Weiterhin untersuchen wir Behandlungserwartungen im Kontext von Placebo- und Nocebo-Effekten. Zudem tragen wir zur Weiterentwicklung von Forschungsmethoden bei, indem wir Empfehlungen und Assessments entwickeln.
Seit 2014 forschen wir intensiv im Bereich Digital Health und haben in diesem Rahmen eine Vielzahl Studien zu digitalen Gesundheitsanwendungen durchgeführt. Dabei untersuchen wir sowohl die Wirksamkeit als auch die Akzeptanz und Nutzbarkeit digitaler Interventionen – von webbasierten Programmen bis hin zu mobilen Gesundheitsanwendungen. In unserer aktuellen Forschung gehen wir noch einen Schritt weiter und implementieren Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI) in die Evidenzsynthese. Ziel ist es, zu evaluieren ob und wie systematische Übersichtsarbeiten effizienter gestaltet werden können, um damit Forschungsprozesse nachhaltig zu beschleunigen.
Patientinnen und Patienten sowie weitere relevante Interessengruppen binden wir im Sinne eines partizipativen Forschungsansatzes ein. Dieses Vorgehen erhöht nicht nur die Relevanz und Akzeptanz unserer Forschung, sondern trägt auch dazu bei, Innovationen in der Gesundheitsversorgung realitätsnah und nutzerorientiert zu entwickeln.